Mikroökonomie
Die Mikroökonomie als Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre befasst sich mit dem wirtschaftlichen Verhalten der Wirtschaftssubjekte Haushalte (Konsumenten) und Unternehmen (Produzenten) sowie dem Staat. Angebot und Nachfrage bilden dabei Grundlage für die Preisbildung auf Märkten, die unterschiedlich strukturiert (z.B. vollständige Konkurrenz, Monopol, Oligopol) sind. Die Preiselastizität zeigt dabei die Reaktion von Angebot und Nachfrage auf Preisänderungen an. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, wie Akteure Entscheidungen treffen, um ihre Bedürfnisse und Präferenzen zu befriedigen.
Fragestellungen im Bereich der Ersten Hilfe ergeben sich z.B. daraus, welchen Preis eine Erste-Hilfe-Schulung haben sollte, um möglichst breite Anwendung zu finden. Aber auch die (relativ neue) Spieltheorie bietet spannende Eisatzmöglichkeiten, um z. B. zu erklären, wie ein gesellschaftlich erwünschtes Verhalten (Hilfeleistung in Notfällen) durch die „richtigen“ Rahmenbedingungen erreicht werden kann.
